Kein Ort fuer Nazis Wendland http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de Ein weiteres tolles WordPress Blog Fri, 03 Aug 2018 10:46:30 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Aufstehen gegen Rassismus Festival in Uelzen am 25.08.2018 http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2018/08/03/aufstehen-gegen-rassismus-festival-in-uelzen-am-25-08-2018/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2018/08/03/aufstehen-gegen-rassismus-festival-in-uelzen-am-25-08-2018/#comments Fri, 03 Aug 2018 10:36:31 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2018/08/03/aufstehen-gegen-rassismus-festival-in-uelzen-am-25-08-2018/ In Zeiten wie diesen, in denen Rechtspopulismus an Zuspruch gewinnt, Antisemitismus in unserer Gesellschaft immer weiter zunimmt und Hass und Hetze an der Tagesordnung sind, finden wir es wichtig dagegen zu halten und zu zeigen: Wir sind solidarisch, für eine vielfältige Gesellschaft!

Am Samstag, den 25. August 2018 wollen wir deswegen gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Homophobie, Antisemitismus, Hass und Hetze auf dem Herzogenplatz in Uelzen setzen. Beim Aufstehen gegen Rassismus Festival werden euch Lena Stöhrfaktor, Prada Meinhoff und RAZZ auf der Bühne erwarten. Zahlreiche Organisationen und Initiativen bieten euch Aktionen und Informationen auf dem Herzogenplatz.
Helfer*innen gesucht

Die Organisation eines Festivals kostet im Vorfeld viel Zeit und Engagement, am Festivaltag selbst werden aber ein Vielfaches mehr an helfenden Händen benötigt. Hier geht es um Anfassen beim Aufbau von Logistik und Bühne bis zur Thekenschicht beim Getränkeverkauf. Wir freuen uns riesig, wenn wir am 25. August gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine stellen können.

Wer unterstützen möchte, melde sich bitte über das Kontaktformular unter: www.aufstehen-uelzen.de/helfen

Um euren Support zu koordinieren, planen wir ein Helfer*innen-Treffen am 16.08. um 18:00 Uhr – Lüneburger Str. 42, 29525 Uelzen

Festival am 25.08.2018

Weitere Informationen unter: https://mailchi.mp/aufstehen-gegen-rassismus/einladung-vorbereitungstreffen-fr-die-anti-afd-aktionskonferenz-in-koblenz-461385?e=a4cd437e50

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Kein schöner Land in dieser Zeit? Augen auf! Hingeschaut! Rechte Strukturen sichtbar machen http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/05/18/kein-schoener-land-in-dieser-zeit-augen-auf-hingeschaut-rechte-strukturen-sichtbar-machen/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/05/18/kein-schoener-land-in-dieser-zeit-augen-auf-hingeschaut-rechte-strukturen-sichtbar-machen/#comments Thu, 18 May 2017 00:29:43 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/05/18/kein-schoener-land-in-dieser-zeit-augen-auf-hingeschaut-rechte-strukturen-sichtbar-machen/ Das Wendland und die Altmark sind nicht nur für linke Aussteiger*innen
oder andere weltoffene Stadtflüchtige attraktiv. Menschen mit rechter
Gesinnung haben den ländlichen Raum längst für sich entdeckt. Oft ist
ihre menschenverachtende Gesinnung nicht gleich zu erkennen, denn sie
geben vor, sich der Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen anzunehmen.
Sie engagieren sich in der Elternvertretung der Schulen ebenso wie im
Sportverein, der Feuerwehr oder anderen Initiativen und machen dort
ihren Einfluss mehr und mehr geltend. Häufi g werden solche rechten
Einflüsse ignoriert oder verharmlost.
Ob als umweltbewusste völkische Sieder*innen, Identitäre, Anhänger*innen
von AFD oder NPD – jeder Form rechter Strukturen wollen wir entschieden
entgegen treten.

*Augen auf! Hingeschaut! Gemeinsam aufstehen gegen Rechts!*

*Veranstaltungen im Rahmen der Kulturellen Landpartie:*

▶ 25.05.2017 | 14.00 Uhr | Klein Witzeetze | *Vorstellung der Kampagne*,
Infotafeln, Filme

▶ 25.05.2017 | 22.00 Uhr | Meuchefitz Gasthof | *Party »Aufmucken gegen
Rechts«*, 2 Floors, Line up: Seven (Drum‘n Bass, Dubstep, Punk),
MalEleve (Irie Revoltes Soundsystem), Halunken betrunken (Punk
alternative) Casio (Elektro)

▶ 01.06.2017 | 16.00 Uhr | Sipnitz | *Zivilcourage-Workshop*, Infotafeln

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NSU-Tribunal: Wir klagen nicht – wir klagen an http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/04/11/nsu-tribunal-wir-klagen-nicht-wir-klagen-an/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/04/11/nsu-tribunal-wir-klagen-nicht-wir-klagen-an/#comments Tue, 11 Apr 2017 10:40:22 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/04/11/nsu-tribunal-wir-klagen-nicht-wir-klagen-an/ Wir klagen nicht – wir klagen an!
Veranstaltung zum Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ am 21. April

Die vom NSU-Terror betroffenen Migrant*innen wussten, wer hinter den Anschlägen auf ihre Familienangehörigen, ihre Freunde, auf ihre Existenzen steckte.

Das Tribunal ( 17.bis 21. Mai 2017 in Köln) versteht sich als eine öffentlichkeitswirksame, gesellschaftliche Anklage der Täter*innen des NSU-Terrors und des ihm zugrunde liegenden strukturellen Rassismus. Dabei sollen die Betroffenen ein Forum erhalten, ihr Wissen zu öffnen und aus einer migrantischen Perspektive Forderungen zu stellen. Der NSU-Komplex soll in seiner gesamten personellen wie institutionellen Dimension sichtbar gemacht und der strukturelle Rassismus in Deutschland angeklagt werden.

Das Aktionsbündnis NSU-Komplex auflösen wird uns an diesem Abend einen Einblick in die inhaltlich-politische Ausrichtung des Tribunals und in die dahinter stehende Haltung geben.

Freitag, 21. April 2017, 19:30
Ort: Kulturverein Platenlaase
ab 18:30 leckeres veganes Essen

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Solidarität mit der Alarmkette Wendland http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/04/03/soliratitaet-mit-der-alarmkette-wendland/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/04/03/soliratitaet-mit-der-alarmkette-wendland/#comments Mon, 03 Apr 2017 09:15:52 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/04/03/soliratitaet-mit-der-alarmkette-wendland/ Die „Niedersächsische Partei“ ist eine kleine völkisch-rassistische Splitterpartei, die durch eine Anzeige gegen die Initiative Alarmkette Wendland gegen Abschiebungen Aufmerksamkeit auf sich zu lenken versucht: Namentlich wird eine Vertreterin der Gruppe „SMS-Alarmkette gegen Abschiebungen“ des „Aufrufs zu Straftaten“ bezichtigt. Das wäre wohl kaum eine Nachricht wert, wenn nicht die Staatsanwaltschaft aus kaum nachvollziehbaren Gründen daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hätte. Selbstverständlich ist der Aufruf zu Alarmketten gegen Abschiebungen von der Meinungsfreiheit gedeckt. Offenbar muss die Staatsanwaltschaft daran erinnert werden, dass Innenminister Pistorius selbst Proteste von Abschiebungsgegner_innen öffentlich als „grundsätzlich gut“ verteidigt hat, selbst wenn sie im Ergebnis dazu führen, dass eine Abschiebung nicht vollzogen wird (siehe Neue Osnabrücker Zeitung, 21.11.2014).

Wir solidarisieren uns mit dem Aufruf der Alarmkette Wendland und fordern die Staatsanwaltschaft auf, das eingeleitete Strafverfahren umgehend einzustellen.
Keinen Fußbreit den Nazis!

Nachfolgend die Presseerklärung der „Alarmkette Wendland“:

*Presseerklärung 19.03.2017 *
*der Alarmkette Wendland gegen Abschiebungen*

Der Staatsschutz ermittelt gegen ehrenamtlich engagierte Mitbürger*innen aufgrund einer Strafanzeige durch die „Niedersächsische Partei (NP)“. Hintergrund der Ermittlungen ist ein Artikel in der EJZ über die SMS-Alarmkette gegen Abschiebungen, einer Initiative im Wendland, die von Abschiebung bedrohte Menschen unterstützen will.

Anzeige erstattete die Niedersächsische Partei gegen eine „Einwanderungsextremistin“ – so die Formulierung auf deren Webseite. Ihre Berichterstattung zu der Alarmkette und zu ihrer Strafanzeige gegen eine der Unterstützer*innen beendet die NP mit dem besorgniserregenden Aufruf: „Die Leser werden gebeten, Frau (…) zu kontaktieren, um ihr mitzuteilen, dass ihre verqueren Ansichten nicht alternativlos sind.“

Seit Monaten werden wieder Menschen aus Deutschland abgeschoben, obwohl die katastrophale Situation, die sie in den Herkunftsländern erwartet, hinreichend bekannt ist. Die momentan gängige Abschiebepraxis – ohne Vorankündigung und bei Nacht – wird selbst gegen alleinstehende Frauen mit kleinen Kindern angewandt, auch hier im Wendland. In vielen Fällen werden die Menschen „mit der freiwilligen Rückkehr“ unter Druck gesetzt, auch ohne dass alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das ist menschenverachtend. Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind, werden erneut plötzlich und gewaltsam ihrer Existenz beraubt. Darum hat sich die Alarmkette organisiert, um der Abschiebung unserer Nachbarn nicht tatenlos zuzusehen und das Recht auf Versammlungsfreiheit vor dem Haus der zu Deportierenden in Anspruch zu nehmen. Die Alarmliste „Wendland gegen Abschiebungen“ hat im Herbst 2014 in einem offenen Brief an den Landrat ihr Vorhaben angekündigt und ihre Beweggründe erklärt.

Wir beurteilen es sehr kritisch, dass die Strafanzeige einer offen antidemokratischen Gruppierung wie der NP ein derartiges Ermittlungsverfahren zur Folge hat. Ein Verfahren gegen Personen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement seit vielen Jahren Menschen das Funktionieren einer demokratischen Allgemeinheit möglich machen, indem sie Geflüchtete hier im Wendland unterstützen und bei den ersten Schritten am neuen Wohnort begleiten.

In ihrem Programm äußert die „Niedersächsische Partei“ die Besorgnis, dass es dem „etablierten Parteienkartell gelingt, unter Missachtung des Charakters und der Zielsetzung des Grundgesetzes das deutsche Volk gegen eine multirassische, multiethnische, multireligiöse und multikulturelle Bevölkerung auszutauschen.“ Nach ihrer Vorstellung „haben nur Deutsche ohne Migrationshintergrund zu entscheiden, wer hierzulande Aufnahme findet oder das Land wieder verlassen muss.“ Sie kämpfen nach ihren Angaben „gegen die EU-Führungskaste und die europäischen Gerichte“ und „gegen das etablierte Parteienkartell.“

Die Menschen von der Alarmliste „Wendland gegen Abschiebungen“ erklären sich solidarisch mit allen friedlichen Blockaden gegen Abschiebungen. Für uns sind sie Ausdruck von aktiver Mitmenschlichkeit und von dringend nötiger Solidarität mit Menschen auf der Flucht. Ziviler Ungehorsam gegen Gefahren und Ungerechtigkeit hat eine sehr lange und unverzichtbare demokratische Tradition. Es ist deshalb, gerade in Zeiten von Kriegen und gesellschaftlicher Polarisierung, ein Zeichen der Hoffnung, wenn sich ganz unterschiedliche Menschen gemeinsam friedlich gegen die Unmenschlichkeit von Abschiebungen stellen. Wir wollen einen Landkreis, der das solidarische Zusammenleben aller Menschen fördert und Geflüchtete aufnimmt.

Wer bis jetzt noch nicht auf der Alarmliste steht, kann dies noch nachholen, indem ihr eine SMS an das Alarmtelefon 01523 66 82 579 schickt mit der Bitte um Eintrag.

Wir fordern die Verantwortlichen des Landkreises auf, sich nicht an der menschenfeindlichen Abschiebepraxis zu beteiligen.

Wir fordern Polizei, Staatsanwaltschaft und die Vertreter*innen des Landkreises auf, ihre Ehrenamtlichen vor Verunglimpfungen und Bedrohungen durch offen antidemokratische, rechtsnationale Gruppierungen in Schutz zu nehmen und das laufende Ermittlungsverfahren einzustellen.

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Antisemitismus und Rassismus entgegentreten! Für eine antifaschistische Landpartie! http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/29/antisemitismus-und-rassismus-entgegentreten-fuer-eine-antifaschistische-landpartie/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/29/antisemitismus-und-rassismus-entgegentreten-fuer-eine-antifaschistische-landpartie/#comments Wed, 29 Mar 2017 12:42:43 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/29/antisemitismus-und-rassismus-entgegentreten-fuer-eine-antifaschistische-landpartie/ Ostersonntag, 16. April 2017: 1. antifaschistische Oster-Demonstration in Dorfmark (Heidekreis)
Donnerstag, 13. April 2017: Info- und Mobilisierungsveranstaltung in Lüneburg

Seit mehr als 35 Jahren trifft sich der „Bund für Gotterkenntnis“ alljährlich in Dorfmark. Dabei handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft. Grundlage für diese Weltanschauung bilden die Schriften von Mathilde Ludendorff, Ehefrau des Hitler-Putsch-Gefährten Erich Ludendorff. Die „Ludendorffer“ sind der Ansicht, dass sich Menschen in „Licht- und Schachtrassen“ einteilen ließen und eine „Rassenmischung zum Volkstod“ führe. Nach ihrer Verschwörungstheorie ist „das deutsche Volk“ durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Die „jüdische Schachtrasse“ schädige über „verjudete christliche Erziehung“ deutsche Kinder. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen.

Bei so einem offenen Antisemitismus und Rassismus verwundert es nicht, dass die Treffen der „Ludendorffer“ auch als Vernetzungstreffen zwischen verschiedenen Strömungen der extremen Rechten dienen. So besuchten in den letzten Jahren Neonazis wie die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck oder Steffen Hupka die Veranstaltung in Dorfmark, aber auch Mitglieder der „Artgemeinschaft“ und anderer rechter Gruppierungen.

Donnerstag, 13. April 2017: Info- und Mobilisierungsveranstaltung in Lüneburg

Vertreter_innen der Initiative werden berichten, wer die „Ludendorfer“ sind und deren Ideologie und Entstehung darstellen. Außerdem werden die Ostertagungen der „Ludendorffer“ als Netzwerktreffen für verschiedene Neonazi-Spektren beleuchtet. Darüber hinaus stellen sie die antifaschistischen Proteste der letzten Jahre und die Situation im Dorf dar und stellen die Demonstration näher vor.

Donnerstag, 13. April 2017 – 19 Uhr – Infocafe Anna & Arthur – Katzenstr. 2 – Lüneburg

1. Antifaschistische Oster-Demonstration in Dorfmark – In diesem Jahr findet an Ostersonntag – zusätzlich zu den anderen Protesten – eine antifaschistische Demonstration in Dorfmark statt:

Ostersonntag, 16. April 2017 – 13:12 Uhr – Am Bahnhof in der Poststraße – Dorfmark

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Neuer Zivilcourage-Workshop: Sonntag, 23. April 2017 http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/16/neuer-zivilcourage-workshop-sonntag-23-april-2017/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/16/neuer-zivilcourage-workshop-sonntag-23-april-2017/#comments Thu, 16 Mar 2017 10:50:46 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/16/neuer-zivilcourage-workshop-sonntag-23-april-2017/ Die „Aktion NOTEINGANG“ geht weiter – Zivilcourage-Workshop unterstützt couragiertes Handeln

Was heißt Zivilcourage?
Was mache ich in kritischen Situationen – auf der Straße, in der Kneipe, im Laden oder im Geflüchtetencafé?
Wir möchten Euch mit Übungen, Diskussionen und Mini-Vorträgen mehr Sicherheit für couragiertes Handeln geben.

Das Bündnis gegen Rechts Wendland / Altmark bietet in Kooperation mit KURVE Wustrow am Sonntag, den 23.04.2017 einen weiteren Zivilcourage-Workshop in der KURVE Wustrow an. Von 10:00 bis 17:00 Uhr werden hier mit zwei erfahrenen Trainer*innen kritische Situationen reflektiert und mutige Verhaltensweisen eingeübt.

  • Aktion Noteingang
  • Für die Teilnahme inklusive gemeinsamem vegetarischen Mittagessen bitten wir um einen Kostenbeitrag:
    * 20,- Euro (bei geringem Einkommen)
    * 30,- Euro (kostendeckender Beitrag)
    * 45,- Euro (Solibeitrag)

    Wer teilnehmen will oder Rückfragen hat meldet sich bitte bis 3.4.2017 per E-Mail unter kofnwendland(at)riseup.net.

    Zum Hintergrund der Kampagne “Aktion Noteingang”

    „Das ist doch gar keine Frage, natürlich machen wir mit!“ So reagierten viele Laden- und Gastronomiebesitzer_innen, als sie vom lokalen Bündnis gegen Rechts gefragt wurden, ob sie sich an der Aktion NOTEINGANG beteiligen.

    In den 90er Jahren in Berlin / Brandenburg entstanden und im Jahr 2000 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde die Aktion NOTEINGANG deutschlandweit schon in vielen Städten und Gemeinden realisiert. Auch im Wendland gab es die Aktion vor vielen Jahren schon einmal. Die damals schwarz-gelben Aufkleber sind an manchen Stellen immer noch präsent.

    Das Bündnis gegen Rechts Wendland / Altmark will mit der Neuauflage der Aktion diskriminierenden oder gewalttätigen rassistischen Übergriffen vorbeugen. Mit einem Din A5-Aufkleber an der Haustür oder im Ladeneingang kann jede*r ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz setzen. Der Aufkleber informiert in sechs Sprachen: „Wir bieten Schutz in Bedrohungs- und Gewaltsituationen.“

    Über 50 Läden, Cafés, Kneipen, Restaurants, Betriebe, Initiativen und Vereine im Wendland und in der Altmark haben sich in den letzten Monaten der Aktion angeschlossen. Sie machen mit dem Aufkleber deutlich, dass das Personal rassistische Verhaltensweisen nicht dulden und gegebenenfalls potentielle Opfer schützen wird. Einige Angesprochene lehnten auch ab, weil sie sich dies im Ernstfall nicht zutrauten.

    „Wir planen weitere Geschäfte und Gaststätten anzusprechen. Gerne können sich Interessierte bei uns direkt per Email melden, wenn sie einen Aufkleber an ihre Tür oder Fenster kleben möchten.“ so einer der Aktiven.

    Mit einem Faltblatt zur Aktion NOTEINGANG will das ‚Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark‘ über Rassismus aufklären und auf Alltagsrassismus hinweisen. Das lokale Bündnis setzt mit der Aktion auf Prävention und will Mut machen, verbaler Hetze entgegenzutreten und rassistische Übergriffe zu verhindern.
    Für den Ernstfall gibt das Faltblatt sechs Verhaltenstipps, um sich nicht in Gefahr zu begeben, aber auch nicht wegzuschauen, sondern andere aufmerksam zu machen und Hilfe zu aktivieren. Das Faltblatt und weitere Informationen können auf der Webseite des Bündnisses gegen Rechts herunter geladen werden: http://keinortfuernaziswendland.blogsport.de

    Der Zivilcourage-Workshop bietet die Möglichkeit, diese Verhaltenstipps in geschütztem Rahmen einzuüben und sich auf Situationen im Alltag innerlich vorzubereiten.

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    http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/16/neuer-zivilcourage-workshop-sonntag-23-april-2017/feed/
    Aufruf zur Demonstration am 18.03.17 in Salzwedel: gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/08/aufruf-zur-demonstration-am-18-03-17-in-salzwedel-gegen-rassismus-und-abschiebungen-fuer-eine-solidarische-gesellschaft-2/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/08/aufruf-zur-demonstration-am-18-03-17-in-salzwedel-gegen-rassismus-und-abschiebungen-fuer-eine-solidarische-gesellschaft-2/#comments Wed, 08 Mar 2017 11:33:47 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/08/aufruf-zur-demonstration-am-18-03-17-in-salzwedel-gegen-rassismus-und-abschiebungen-fuer-eine-solidarische-gesellschaft-2/ In den letzten Jahren hat die Bewegung der Flüchtenden es geschafft das globale Kräfteverhältnis in Frage zu stellen. Sie haben das Dublin-System zeitweise außer Kraft gesetzt und Bewegungsfreiheit praktisch über Nacht zu einem hunderttausendfach angeeigneten Recht gemacht. Inzwischen verschlechtern sich die Perspektiven für viele Geflüchtete wieder. Rassistische Anfeindungen im Alltag, in der Schule, Angriffe auf Unterkünfte und in der Öffentlichkeit haben dramatischzugenommen. Zudem sind viele Geflüchtete durch die verstärkten Abschiebungen verunsichert, wenn nicht real bedroht. Dies ist ein Teil der Wirklichkeit, der für Menschen, die davon nicht betroffen sind, meist unsichtbar bleibt.
    Die Bundesregierung hat sich ein klares Ziel bis zur Bundestagswahl im September 2017 gesetzt: die Abschiebezahlen müssen deutlich erhöht werden. So ist die Einstufung der MaghrebStaaten als sogenannte sichere Herkunftsländer wieder verstärkt in der Diskussion, so wurden mit diversen Ländern sogenannte Rücknahmeverträge geschlossen und so wird nun auch nach Afghanistan abgeschoben. Afghanistan – ein Land, das sich seit 40 Jahren im Krieg befindet – ist nicht sicher, wie Berichte desUNHCR, Einschätzungen des Auswärtigen Amtes und, vor allem, Berichte geflüchteter Afghan*innen belegen. Personen, die sich bereits zur Flucht entschlossen und ein neues Leben in Deutschland begonnen haben, unterdem Vorwand, ihre Fluchtgründe bestünden nicht mehr, abzuschieben,während für Deutsche eine Reisewarnung nach Afghanistan besteht, ist mehr als zynisch.

    Die Forderung nach gleichen Rechten für alle Menschen beinhaltet die Forderung auf Bewegungsfreiheit und das Recht der freien Wahl des Aufenthaltsortes. Die Abschottung der reichen Länder gegen Flüchtlinge,wie hohe, stacheldrahtbewehrte Zäune auf den Landwegen nach Europa in Kombination mit Gesetzen, die die Einreise per Flugzeug verhindern, zwingen die Menschen, z.B. durch das gefährliche Libyen auf das Mittelmeer auszuweichen. Eine Situation, die allein in 2016 geschätzt fünftausend Tote gefordert hat.

    Wir fordern, dass von staatlicher Seite legale Einreisemöglichkeiten (wieder-) hergestellt werden, geflüchteten Menschen Schutz gewährt und eine Bleibeperspektive geboten wird. Wir appellieren an alle, geflüchtete Menschen weiter willkommen zu heißen und sich Hetze und Anfeindungen entschlossen entgegenzustellen. Wir treten ein für das Recht auf Bewegungsfreiheit für alle Menschen und solidarisieren uns mit allen, die hier bleiben wollen! Zusammen für eine offene und solidarische Gesellschaft!

    Mit der Demonstration am 18.03.2017 in Salzwedel will das Aktionsbündnis solidarisches Salzwedel auf menschenverachtende Entwicklungen in der BRD, in Sachsen-Anhalt sowie in unserem direkten Umfeld hinweisen und ein klares Signal setzen: gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft!
    Diese Aktion findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus und im Rahmen der bundesweiten Aktionstage von welcome2stay statt.

    Das Aktionsbündnis solidarisches Salzwedel: Wir sind ein Bündnis aus der Altmark und dem Wendland. Unterstützt werden wir unter anderem von der
    Diakonie, dem Exchange, der Kulturnische, dem AZ Kim Hubert, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dem Verein Miteinander e.V., der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt, ZuFlucht.Wendland, Kurve Wustrow, Jesus FreaksAltmark-Wendland, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt sowie von vielen
    Privatpersonen.

    Start der Demostration am 18.3.17 10 Uhr Rathausturmplatz Salzwedel

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    http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/03/08/aufruf-zur-demonstration-am-18-03-17-in-salzwedel-gegen-rassismus-und-abschiebungen-fuer-eine-solidarische-gesellschaft-2/feed/
    Rechtspopulismus und Antifeminismus in der AFD – Veranstaltung mit A. Kemper am 17.3.2017 http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/02/15/rechtspopulismus-und-antifeminismus-in-der-afd-17-3-2017/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/02/15/rechtspopulismus-und-antifeminismus-in-der-afd-17-3-2017/#comments Wed, 15 Feb 2017 10:57:45 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/02/15/rechtspopulismus-und-antifeminismus-in-der-afd-17-3-2017/ Weltweit sind autoritäre Parteien und Bewegungen mit radikalen Ideologien der Ungleichheit stärker geworden. In Deutschland sammeln sich diese Initiativen zunehmend in der AfD. Der Soziologe Andreas Kemper verdeutlicht diese Ungleichheitsideologien anhand der Sprache der antifeministischen Netzwerke der AfD. Nach dem einstündigen Vortrag ist ausreichend Zeit für Nachfragen und Diskussionen.

    Datum: Freitag, 17.3.2017
    Zeit: 19:30 Uhr (ab 18:30 Uhr gibt es Küche für alle)
    Ort: Kulturverein Platenlaase

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    Buchvorstellung „Kunst und Kampf“ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2016/12/06/buchvorstellung-kunst-und-kampf/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2016/12/06/buchvorstellung-kunst-und-kampf/#comments Tue, 06 Dec 2016 15:37:30 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2016/12/06/buchvorstellung-kunst-und-kampf/ Am Sonntag, 4. Dezember 2016 wird Bernd Langer sein neues Buch „Kunst und Kampf“ vorstellen.

    Das Buch ist nicht nur ein Beitrag zur Geschichte der radikalen Linken – insbesondere der Autonomen Antifa – in der BRD, sondern vermittelt Erfahrungen zur Entstehung von Kunst aus den antifaschistischen Kämpfen und über Kunst als Mittel der politischen, antifaschistischen Arbeit. Ein Anspruch dabei lautet, sich mit allen individuell zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten in die antifaschistische Arbeit einzubringen. Antifa kann auch kreativ und soll weiterhin selbstgemacht sein. Das Buch von Bernd Langer bietet dazu viele Anregungen.

    Und dann gibt es auch eine Antwort auf die Frage, was es mit dem Titelbild des Buches auf sich hat…

    Sonntag, 4. Dezember 2016
    15 Uhr
    Infocafe Anna & Arthur
    Katzenstr. 2
    Lüneburg

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    Veranstaltungsreihe zum Grenzregime Europas, zu Flucht, Rassismus und Widerstandsperspektiven http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2016/11/11/veranstaltungsreihe-zum-grenzregime-europas-zu-flucht-rassismus-und-widerstandsperspektiven/ http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2016/11/11/veranstaltungsreihe-zum-grenzregime-europas-zu-flucht-rassismus-und-widerstandsperspektiven/#comments Fri, 11 Nov 2016 13:58:05 +0000 Administrator Allgemein http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2016/11/11/veranstaltungsreihe-zum-grenzregime-europas-zu-flucht-rassismus-und-widerstandsperspektiven/ NoBorderWendland proudly presents:

    „Wir haben es satt, den aktuellen Entwicklungen hinterher zu laufen um im Endeffekt vereinzelt in Aktivismus zu verfallen. Wir wollen verstehen, einordnen und detaillierter analysieren an welchem historischen Punkt wir uns befinden, wie der Stand der Entwicklungen ist, was wir für die Zukunft ableiten können und was aus emanzipatorischer Perspektive (langfristig) notwendig ist.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit uns im Laufe von sechs Veranstaltungen die kalte Jahreszeit dafür zu nutzen, sich kontinuierlich mit den Themen Flucht, ihren Gründen, der Abschottung Europas, Abschiebung und den rechten Entwicklungen in der BRD auseinanderzusetzen.

    Die Veranstaltungen werden im Abstand von ca. fünf Wochen stattfinden. Wir haben verschiedene Referent*innen eingeladen, die in Form von Inputs
    oder Lesungen die Veranstaltungen eröffnen. In der Schlußveranstaltung wollen wir gemeinsam das zuvor Diskutierte und Fragen zusammenführen und mögliche Handlungsperspektiven erörtern.

    Auftaktveranstaltung:

    Freitag, 11.November, 19 Uhr, Gasthof Meuchefitz
    An diesem Abend thematisieren wir mit dem Referenten Julius Wolf das “Grenzregime Europas” und nehmen dabei die Migrationspolitik sowie deren historische Entwicklung in den Blick. Auch die Folgen dieser sogenannten “Asylpolitik” inklusive deren Wechselwirkung mit der rassistischen Mobilmachung werden ein Schwerpunkt sein. Anhand geplanter Vorhaben der EU wird es dann einen Ausblick auf kommende Entwicklungen geben. Daran anknüpfend wollen wir vorhandene Widerstandspraxen darstellen und gemeinsam über mögliche “Gegenstrategien” diskutieren.

    Veranstaltung „Gemeinsam gegen Abschiebung“ :

    Dienstag, 13. Dezember, 19 Uhr, Café Grenzbereiche (Platenlaase)
    Aktuell sind viele Menschen von Abschiebung bedroht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die aktuelle politischen Entwicklungen durch die Gesetzesverschärfungen und die Abschiebepraxen. Insbesondere wollen wir auf die Situation in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt eingehen und Vernetzung zwischen Antira-Initiativen verstärken. Zudem wollen wir über Möglichkeiten diskutieren, Abschiebungen zu verhindern und Bleibeperspektiven zu schaffen. Referentinnen sind eine Anwältin und eine Mitarbeiterin des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt.

    „In unseren eigenen Worten“ – Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen :

    24. Januar 2017, 19 Uhr, Café Grenzbereiche (Platenlaase)
    Zur Lesung aus dem Buch „IN OUR OWN WORDS“ sind Frauen des International Women Space aus Berlin eingeladen. Das Buch beinhaltet zehn Testimonials von geflüchteten Frauen in Deutschland. Migrantinnen und geflüchtete Frauen gründeten 2012 die feministische Gruppe International Women Space. Eine der Hauptforderungen des IWS ist es, dass Frauen das Recht auf Asyl aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung zugestanden wird.
    Die Lesung findet wahrscheinlich auf Englisch statt. Bei Bedarf Übersetzung ins Deutsche.
    www.iwspace.wordpress.com

    Strukturelle Ursachen von Flucht

    In der nächsten Veranstaltung werden wir uns speziell mit den strukturellen Ursachen von Flucht beschäftigen: An einem praktischen Beispiel wollen wir besser verstehen, welche Rolle unterschiedliche Akteur*innen, im besonderen die BRD, aber auch andere nationale Regierungen, die EU, sowie Institutionen und “die Wirtschaft” im neokolonialen Machtgefüge haben.

    Zunahme rechter und rassistischer Strömungen

    Die fünfte Veranstaltung hat die Zunahme rechter und rassistischer Strömungen sowie den „Rechtsschwapp“ in der bundesdeutschen Gesellschaft zum Thema. Hierbei wollen wir auch den Kontext gesamteuropäischer Entwicklungen betrachten.

    Vermutlich wird es dann schon April sein, wenn wir in einer abschließenden Veranstaltung eine Zusammenführung der Themen-Reihe vornehmen und sich für uns anschließende Fragen diskutieren wollen.

    Eines wissen wir bereits: Das Ganze wird unter dem Motto “No Border – No Nation” stehen…

    Alle weiteren Veranstaltungsorte und Termine, werden wir rechtzeitig veröffentlichen.“

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    http://Keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2016/11/11/veranstaltungsreihe-zum-grenzregime-europas-zu-flucht-rassismus-und-widerstandsperspektiven/feed/